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Stand: 28.03.2019

Pressemitteilung

Wenn aus großer Vorfreude plötzlich unendlicher Schmerz wird. Gruppe hat noch freie Plätze.

Monatelang haben sie sich gefreut. Haben ein Kinderzimmer eingerichtet und einen Namen ausgewählt. Und dann schlägt das Schicksal zu. Das lang erwartete Baby stirbt. Wer als Eltern diesen unendlichen Schmerz aushalten muss, fühlt sich oft allein in seiner Trauer. Mit einem neuen Angebot möchte der Hospizdienst des Caritasverbandes trauernde Eltern aus Greven, Emsdetten, Saerbeck und Umgebung unterstützen.

Für die angeleitete Gruppe werden ganz gezielt Frauen und Männer angesprochen, die unmittelbar vor, während oder nach der Geburt ihr Kind verloren haben, denn die Erfahrung zeigt, dass diese Eltern oft nach einiger Zeit mit ihrer Trauer auf Unverständnis stoßen und allein sind. Die Treffen sollen Müttern und Vätern Raum geben und einen Austausch mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben, ermöglichen. Dabei ist es unerheblich, wie lange der Verlust des Kindes zurückliegt. Es geht um alle Eltern, die ihr Kind früh verloren haben.

Die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Barbara Benterbusch und Doris Heine werden die Gruppenabende begleiten. Beide verfügen über einen fachlich entsprechenden beruflichen Hintergrund. Zudem haben sie sich mit einer speziellen Schulung auf das Angebot für diese Zielgruppe vorbereitet. 

Jedes Paar oder jede Einzelperson, die sich anmeldet, wird zu einem Vorgespräch eingeladen. So kann jeder für sich klären, ob die Gruppe das Richtige ist.

 

Weitere Information und Anmeldung bei Petra Krumböhmer Telefon 02572/157-22, krumboehmer@caritas-emsdetten-greven.de oder bei Anja Gloddek-Voß, Telefon 02571/ 58 56 160, gloddek-voss@caritas-emsdetten-greven.de

Trauer